PROJEKTE

MASKEN NÄHEN

Zu Beginn des Lockdowns gab es nicht genügend Masken. GOODis hat mit Studenten, die Ihre Minijobs nicht mehr ausüben konnten, Masken für Wohnungslose genäht. Unterstützt wurden wir bei diesem Projekt von der Inneren Mission Bremen.

Foto Aleksandra Weber

Dieser junge Mann ist inzwischen 26 Jahre alt. Ich habe ihn ein paarmal während des Lockdowns getroffen. Er ist wohnungslos und lebt schon länger auf der Straße. Seine Erzählungen haben mich emotional sehr berührt.“
Alexa Posse

Hans (Werderfan)

Auf dem Photo seht Ihr Hans, ein Werderfan seit beinahe 50 Jahren. Er kam zu mir, als er von unseren Masken hörte. Hans bat mich aus seinem geliebten Werdertuch eine Maske zu nähen. Als ich hörte, dass er nach dem Tod seiner geliebten Frau seine Dauerkarte nicht mehr behalten konnte, habe ich aus einer Werderbettwäsche von ihm, Masken genäht, die nun in der Werder-Kneipe „Eisen“ im Viertel erhältlich sind. Wir werden versuchen, dass Hans wieder eine Dauerkarte erhält.
Alexa Posse

Lara aus der Crew vom „Wohnzimmer“

Die Szenekneipe „Wohnzimmer“ im Bremer Viertel, ist von uns mit Logomasken aus alten, schwarzen, weißen und braunen Hemden beliefert worden.

MODE

CONTAINER LOOK 
Jedes Kleidungsstück wird in Deutschland im Schnitt 4 mal getragen und dann entsorgt. Der Anblick von völlig überfüllten Containern und Bergen von Alttextilien hat uns schockiert.

Vieles ist noch brauch- und tragbar und kann mit etwas Mühe und Kreativität noch einmal zu einem Lieblingsstück werden. So entstand die Idee, eine Kollektion „Containerlook“ zu produzieren.
Wir waschen, reparieren, bedrucken und veredeln Fundstücke und verwerten vermeintlich Unbrauchbares zu Textilgarnen und verstricken es neu.

Mit dem Erhalten und Tragen von gebrauchten Textilien setzten wir ein klares Statement zum Wegwerfverhalten.

MODENSCHAU

Die für Anfang November geplante Modenshow im Creative Hub (Falkenstraße 45, Bremen) muß wegen Corona leider ausfallen. Dort wollten wir einen Teil unserer Produktionen zeigen. Wir haben dafür extra zusätzliche Kleidungsstücke aus Verpackungsmaterial genäht, mit denen wir den Konsum sichtbar machen möchten. Wir planen dieses Event nun für nächstes Jahr und hoffen, dass es dann ohne Teilnehmerbegrenzungen, Masken und Kontaktangst stattfinden kann.

TASCHEN

Wir arbeiten an einer Tasche für den täglichen Gebrauch, die aus alten Materialien genäht wird.

SHOP

Wir halten Ausschau nach einem Standort (in der City), wo wir mit Hilfe von Zwischennutzung unsere Produkte zeigen und verkaufen können.